Sportfest am Luisenstift: ein goldener Tag, zwei Wettkampforte und jede Menge Sportsgeist
Für den einen oder die andere war der zeitige Start sicher eine kleine Herausforderung. Belohnt wurden alle mit einem goldenen Sonnenaufgang über den Sportstätten. Auch danach zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite – wie gemacht für ein Sportfest.
Ausgetragen wurde der Sporttag des Gymnasiums Luisenstift am Dienstag, dem 29.09.2026 an zwei Orten. Die Klassenstufen 5 und 6 fand auf dem Sportplatz des Luisenstifts das „Sportfest 2.0“ statt. Nach der Eröffnung ging es dort um 8 Uhr los. Bis zur Siegerehrung am Mittag zeigten die Jüngsten, was sie draufhaben. Die Klassenstufen 7 bis 12 traten im Lößnitzstadion in den leichtathletischen Disziplinen an. Die älteren Jahrgänge starteten bereits am frühen Morgen, die Klassenstufen 7 und 8 folgten im Laufe des Vormittags.
Bei Sprints, Sprüngen, Würfen und Stößen sowie den Mittelstreckenläufen konnten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge ihre sportlichen Talente unter Beweis stellen. Manch ein Weitsprung oder Ballwurf sorgte für anerkennendes Raunen am Rand. Große Anerkennung verdienen aber auch diejenigen, die an ihre Grenzen kamen und sie überwunden haben. Angefeuert von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, kämpften sie sich durch die letzten Meter des Laufes oder gaben im dritten Versuch noch einmal alles. Genau solche Momente machen ein Sportfest aus.
Dass der Tag so reibungslos verlief, ist auch den Riegenverantwortlichen aus der Jahrgangsstufe 11 zu verdanken. Sie führten die Gruppen von Station zu Station, achteten darauf, dass alle vollzählig waren, und sorgten mit ihrem Einsatz für einen guten Ablauf. Auch die Schülerkampfrichter, der Sanitätsdienst und das Team im Rechenbüro trugen mit ihrer verlässlichen Arbeit dazu bei, dass Ergebnisse zügig festgehalten wurden und die Wettkämpfe fair blieben.
Organisiert wurde das Sportfest von der Fachschaft Sport. Ein besonderer Dank gilt den Sportlehrkräften, die den Wettkampftag vorbereitet, koordiniert und an den verschiedenen Stationen begleitet haben. Ebenso geht ein Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben – sei es bei der Betreuung der Riegen, an den Stationen oder hinter den Kulissen. Für viele begann der Tag dabei noch früher als für die Schülerinnen und Schüler, und wer an den Wettkampfstätten stand, weiß, wie viel Vorbereitung und Einsatz in einem solchen Vormittag stecken.
Am Ende bleibt der Eindruck eines gelungenen Sporttages: viel Bewegung an der frischen Luft, viel Miteinander und viele Momente, in denen die Schulgemeinschaft zusammenstand. Neben Zeiten und Weiten bleibt vor allem das gemeinsame Erlebnis in Erinnerung. Und vielleicht wird der eine oder die andere beim nächsten Mal auch wieder ohne Murren früh aufstehen – schon wegen des Sonnenaufgangs über dem Lößnitzstadion.
Sabine Mai
